PBS-Industrieverband: Umsätze steigen
Das, was sich bereits im ersten Quartal des Jahres abzeichnete, ist laut PBS-Industrieverband jetzt Gewissheit: Die Umsatzzahlen von Papier-, Büro- und Schreibwaren (PBS) steigen kontinuierlich an.
„Und das gilt erfreulicherweise auch fürs Inland“, sagte Horst-Werner Maier-Hunke, der Vorsitzende des PBS-Industrieverbands und Chef von Durable, nach der Herbst-Mitgliederversammlung, die am Wochenende in Wiesbaden zu Ende gegangen ist.
So hätten sich die Umsätze der 31 mittelständischen Herstellerfirmen des Verbands von Januar bis August insgesamt um mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert. Die Inlandsumsätze haben um knapp drei Prozent zugelegt, die Exportumsätze sind um durchschnittlich neun Prozent angewachsen. Die deutsche mittelständische PBS-Industrie hat sich damit also nach der tiefen Rezession 2009 spürbar erholt. „Die Krise ist fast überwunden“, erklärte Horst-Werner Maier-Hunke, „die Firmen sind zuversichtlich, dass sich die erfreuliche Geschäftsentwicklung bis zum Jahresende und darüber hinaus fortsetzt.“ Der PBS-Industrieverband prognostiziert für 2011 Umsatzzuwächse von fünf Prozent, davon vier Prozent fürs Inlands- und sechs Prozent fürs Auslandsgeschäft. Damit sind allerdings die Zahlen von 2008 noch nicht erreicht.
Motor der Entwicklung der nächsten Monate bleibe die anspringende Konjunktur in den wachsenden Exportmärkten wie in Lateinamerika und im Mittleren Osten. In Deutschland tragen die sinkenden Arbeitslosenzahlen und die zurück gehende Kurzarbeit zum vermehrten privaten Konsum bei.
Kontakt: www.pbs-industrieverband.de
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